Der TGCV unterstützt eine Seminarfacharbeit

Auf Anfrage von Schülern aus dem Staatlichen Gymnasium in Kahla, Abiturjahrgang 2017, entstand die Idee, Felix Ahnert, Nina Katschmarek, Richard Pfeifer, Saskia Stary und Sebastian Wolf bei ihrer Seminarfacharbeit zum Thema: „Die Funktionsweise der elektronischen Schatzsuche Geocaching und dessen Potential für moderne Bildungsarbeit“ zu unterstützen.
Der Hintergedanke gestaltete sich wie folgt: „[…] Aus unserer Begeisterung für die Verbindung von Natur und moderner Technik ist die Idee entsprungen, unser Hobby in einem wissenschaftlichen Kontext zu untersuchen. Während wir in unserer Freizeit Geocachen gingen, stellten wir fest, dass viele Caches ohne Zwang Wissen vermittelten. Deshalb denken wir, dass unsere Idee Geocaching in den Unterricht zu integrieren viele Schüler anspricht.“
Sehr ausführlich wurden zunächst Systeme zur globalen Positionsbestimmung, Grundlagen des Geocachings, Arten und Eigenschaften verschiedener Geocaches und Ziele zeitgemäßer Schulbildung unter Betrachtung der Wissensvermittlung analysiert bevor das Projekt vorgestellt wurde.
„[…] Mit dem Ziel, das Potenzial des Geocachings als Unterrichtsmethode in der Grundschule zu überprüfen haben wir zwischen März und April 2016 eine Untersuchung zu dem Thema ‚Geocachen, um Sehenswürdigkeiten in der Stadt Kahla kennenzulernen‘ durchgeführt. Dazu erstellten wir einen Multicache, den wir mit 17 Schülern im Alter von 8 bis 9 Jahren der dritten Klasse der Staatlichen Grundschule ‚Friedensschule‘ Kahla getestet haben.“
Begleitet wurde dieser Cache von einem Drachen Fridolin, der in Kahla lebt und seine Schatztruhe verloren hat.
Die Durchführung des Projektes startete dann an der Bibliothek in Kahla. Mit Anfangskoordinaten und einem Betreuer starteten die jeweiligen Schülergruppen den Bildungscache.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Wissen durch Geocaching erfolgreich vermittelt und sinnstiftend angewandt werden kann. Außerdem fördert es die soziale Kompetenz der Schüler und regt zum Austausch an. Geocaching bietet sich demnach sehr gut auch als Bildungsmethode im Schulunterricht an.