Geocaching mit Hund – ein Thema auf der Messe in Dortmund

Auf Europas größter Jagdmesse dufte in diesem Jahr auch das Thema Geocaching nicht zu kurz kommen. Vom 03.-08. Februar trafen sich Jung und Alt zum Thema „Geocaching Vereine ziehen an einem Strang“. Das Ziel bestand im gemeinsamen Dialog.

Jagd und Hund

Geocaching-Vereine ziehen an einem Strang mit Jägern, Förstern, Naturschützern & Waldbesitzern

Genau dieses Ziel wurde in Dortmund erreicht. Viele Geocacher nutzen die Möglichkeit sich an einem gemeinsamen Stand auszutauschen. Die GC-Vereine quer durch Deutschland nutzen diese Chance vor allem, um mit Jägern, Förstern, Naturschützern und Waldbesitzern direkt ins Gespräch zu kommen für ein besseres Miteinander zu erwirken. So konnten u.a. aktuelle Probleme mit Jägern nach kurzer Zeit gelöst werden. Verunsicherung, Skepsis, Ängste und Vorurteile wurden abgebaut und Probleme aus der Welt geschafft. Allerdings besteht ein dringender Wunsch nach Ansprechpartnern, eine Art Anlaufstelle ist nach wie vor Mangelware in Deutschland.

Eine tolle Idee war auch der Austausch am 6. Messetag über spezielle Problemcaches; bspw. wenn diese sich auf Privatgründstücken oder im schlimmsten Fall in der Schussreichweite von besetzen Hochsitzen befinden. Andere kritische Punkte beim Verstecken von Caches sind:

  • Dosen ohne Kontaktadresse versehen
  • kein Ansprechpartner
  • Geocaches in unmittelbarer Nähe zu jagenden Einrichtungen
  • in Dickungen sowie Wildruhezonen.

So konnten viele Gesprächen zur Annäherung an die Jägerschaft geprobt und erreicht, sowie Hemmschwellen beiderseits abgebaut und konkrete Fragen gelöst werden.

TGCV im Advent

Am dritten Advent, trafen sich einige Mitglieder vom Thüringer Geocaching Verein. Um sich weihnachtlich einzustimmen stellte die Location vom Oberschloss Kranichfeld die passende Umgebung dar. Nach ein paar Glühweinchen, einem Rundgang durch die Ausstellung im Schloss und interessanten Stories zum „Leckarsch“ und der „Weißen Frau“, neigte sich der Nachmittag dann auch schon dem Ende.

TGCV Banner

Zu feiern gab es auch was Besonderes: wie auf dem Bild erkennbar haben wir gleich vor Ort unser neues Banner eingeweiht.

GC5E6EJ – Höhenrausch

Und für alle die davon nicht genug bekommen können …
Im Oktober 2014 gab es zu diesem Anlass ein klasse Event, dem wir folgende Bilder widmen möchten. So ein dezenter Logbuchhinweis, unsere Vorstandvorsitzende (Phönixia) an der Kletterwand und einer unserer besten Vereinsfreunde (TalMir).
Auch im Frühjahr 2015 ist eine Eventwiederholung geplant und so nutzen wir die Gelegenheit, um die Werbetrommel ordentlich zu rühren.

Kletterevent Höhenrausch

Moderne Jäger des verlorenen Schatzes

Am 31.08.2014 wurden einige unsere Mitglieder von der Zeitungsgruppe Thüringen zum Thema Geocaching interviewt. Heraus kam folgender Artikel, welcher am 09.09.2014 in TA und TLZ erschien.

Mit Geocaching Thüringen neu entdecken

Auch abseits von breiten Wanderwegen hat der Freistaat in der freien Natur einiges zu bieten – wenn man denn richtig hinschaut. Beim „Geocaching“ werden an abgelegenen Orten oder auch mitten in der Stadt Plastikbehältnisse oder -röhren in unterschiedlichen Größen gut versteckt und versehen mit GPS-Koordinaten bei einer entsprechenden Internetseite hinterlegt. Ähnlich dem Orientierungslauf können die anderen „Schatzjäger“ mit Hilfe einer App auf dem Smartphone, einem Tablet-PC oder einem GPS-Gerät nun auf Schatzsuche gehen – und werden unter auffällig akkuraten Steinhaufen oder auch einmal in selbst gebastelten Vogelhäuschen fündig. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. „Einzig Naturschutzgebiete, Privatgrundstücke oder andere Sperrgebiete sind tabu. Es geht auch darum, auf vielleicht bisher unbekannte schöne Fleckchen in der Heimat hinzuweisen oder sich mit lokaler Geschichte auseinander zu setzen“, so Stefan Doose. Der 25-jährige Student ist stellvertretender Vorsitzender des Thüringer Geocaching Vereins e.V., welcher sich auch für Naturschutz einsetzt und als Vermittler zwischen Geocachern und Ämtern oder Behörden fungiert. Seit sieben Jahren ist er voller Leidenschaft in seiner Freizeit mit GPS-Gerät und Kuli unterwegs, um sich mit seinem Nickname „Schneekanone“ im Logbuch der Caches als erfolgreicher Sucher zu verewigen. Thüringen hat derzeit insgesamt etwa 12 000 aktive Caches zu bieten – ihm bleiben also noch einige Jahre, um sein Hobby weiter zu betreiben, wenn er nicht woanders der „Schnitzeljagd“ nachgeht. Denn Geochaching gibt es in vielen Ländern der Erde – und auch dort lassen sich schöne Plätze fernab von Touristen-Routen entdecken.
Auch Rainer Guerlin ist Vereinsmitglied und geht regelmäßig auf Schatzsuche. Der 65-Jährige bildet mit Bettina Kruchen das „WBTeam“. „Geocaching ist ein Sport für Jung und Alt. Natürlich sollte man um sein eigenes Leistungsvermögen wissen. Wenn das Gelände bei der Beschreibung mit der höchsten Schwierigkeitsstufe fünf angegeben ist, wird dafür beispielsweise Kletter- oder Tauchausrüstung erforderlich“, weiß der Weimarer. „Aber es gibt auch sehr viele Caches, die für Familien oder Einsteiger gut geeignet sind.“ Das Trio hat die Erfahrung gemacht, dass in den Studentenstädten Jena oder Ilmenau auch einige „Spezialisten“ am Werk sind, die den Geocachern vor erfolgreichem „Loggen“ (also Finden der Dose) Denkaufgaben stellen, um ihnen die Suche zu erschweren. Sogenannte Mystery-Caches machen zwar weniger als zehn Prozent aller Verstecke aus, bieten aber „alten Hasen“ einen besonderen Reiz. Auch winzige Nano-Caches mit der Größe eines Fingernagels sind eher etwas für Fortgeschrittene. Einsteigern rät Stefan Doose: „Neulinge sollten erst eigene Caches verstecken, wenn sie mit dem Hobby vertraut sind und mit einer gewissen Erfahrung anderen Geocachern ein schönes Sucherlebnis an einer zeigenswerten Stelle bescheren können.“

Lutz Granert

Originalartikel

Nachruf Tag der Toleranz

Leider wurde kurze Zeit nach der Veröffentlichung unseres Caches zum Tag der Toleranz die finale Dose stark beschädigt sowie das Logbuch entwendet und rechtsradikale Äußerungen auf die Infoflyer geschmiert. Es ist immer noch unklar, wer dies getan hat. Wir haben inzwischen eine Anzeige gegen Unbekannt geschaltet. Die Ermittlungen laufen bereits. Der Cache kann wieder gesucht und gefunden werden. Für einen Log liegen in der Dose weiterhin kleine Zettel bereit.

Geocaching und Toleranz

Was hat beides miteinander zu tun? Der Thüringer Geocaching Verein meint: VIEL!

Seit Anfang 2014 stehen einige Vereinsmitglieder des Thüringer Geocaching Vereins in engem Kontakt mit den Organisatoren des Tages der Toleranz in Sömmerda. Auf Anfrage von Herrn Peter Hintermeier, der sich ehrenamtlich für ein buntes Sömmerda einsetzt, wurde der Geocaching Verein im Rahmen einer Mitgliedsversammlun, um Beteiligung gebeten. Herauskristallisiert hat sich ein Vereinsprojekt, bestehend aus fünf Personen, darunter auch Vereinsfreunde. Nach vielen Treffen in Sömmerda und vereinsintern entstand die Idee, passend auf den Tag der Toleranz einen kleinen Multicache für Sömmerda zu legen, der neben historischen und schönen Aussichtspunkten vor allem Wissen zum Thema Toleranz vermitteln sollte.

Am Donnerstag, dem 26.06.2014, war es dann soweit. Pünktlich 10 Uhr standen die ersten Schulklassen auf dem Marktplatz in Sömmerda bereit. Neben der Vermittlung von Wissen bezüglich den vier Hauptthemen: Toleranz und Glaube, Toleranz gegenüber anderen Nationen, Toleranz gegenüber behinderten Menschen und Toleranz gegenüber der Natur, ging es vor allem darum, auch Verständnis und Toleranz gegenüber Geocaching zu vermitteln. Insgesamt 18 Schülergruppen (knapp 100 Schüler) wurden über das Hobby „Geocaching“ informiert und durften dann auf eigene Faust oder in Begleitung von Jana alias Phönixia und Franziska alias Guntwin den kleinen Multi bestreiten. Einen riesen Spaß war die Namensfindung für den Logbucheintrag innerhalb der Gruppen und auch die liebevoll gestalteten Urkunden – für jeden Schüler eine – kamen sehr gut an. Janas und Franziskas Resümee des Tages ist positiv: „Es ist Wahnsinn wie wissensdurstig und aufmerksam manche Schüler sind. Wir hoffen vor allem, dass der Cache lange bestehen bleibt und noch viele Geocacher ihren Spaß daran haben.“

Tag der Toleranz

Der Dreck muss weg

Am 26.04.2014 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr braucht euch der Erfurter Flutgraben! In dieser Zeit findet das CITO-Event (Cache-In-Trash-Out) „Der Dreck muss weg/Aufräumen an Erfurts Flutkanal“ statt. Auch der Thüringer Geocaching Verein e. V. wird sich aktiv am Großreinemachen beteiligen. Es werden noch fleißige Helfer benötigt, da das Gebiet stark verschmutzt ist. Wer Zeit hat, möge diese wichtige Aktion unterstützen. Nähere Informationen findet ihr unter: GC4FGMF

Und nicht vergessen: Arbeitshandschuhe, Gummistiefel und Spaß an der Sache

Danke sagt der TGCV!